14.Juli 2011

14. Juli 2011

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Liebes Tagebuch,

also, SchaubudenSommer ohne Direktor – das geht ja gar nicht. Verwundert schauten die Besucher auf die halbe Portion, die sich da versuchte, vor der Anzeigetafel aufzubauen. Nicht mal richtig regnen tut es ohne den Direktor!

¬ geschrieben von heiki.ikkola in Allgemein

13.07.2011

13. Juli 2011

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Liebes Tagebuch!

Das war ein Dienstag, der Platz proppevoll, Schlange stehen an allen Zelten und die Koffer von CLIPA noch immer irgendwo in München. Leider ist Gott nicht mehr hier, der sicher etwas für uns unternehmen könnte in dieser Angelegenheit.

Wir freuen uns auf einen feuchten, etwas ruhigeren und kühleren Mittwochabend! Annamateur verteilt heute zum letzten Mal Stillhalte-Pillen (Ich hatte Gänsehaut!!!! – Und wann bekomme ich schon mal Gänsehaut!?) Ihr Schaubuden-Gänger: Heute ist die letzte Gelegenheit, eine Etage über Anna Katharinas Schaubude zu erleben! Nix wie hin da!

Kaum haben uns die attraktiven Puppenspielerinnen verlassen, stehen die nächsten bereit: La Pendue gaben gestern ihren herrlichen Einstand – erwachsene Menschen fiebern und lachen mit Polichinelle  – einfach grandioses Welttheater auf kleinster Fläche!!!

Und heute ist es endlich soweit: DER GARTEN wird eröffnet!!! THE GARDEN PROJECT startet im Hinterland des Schaubudensommers, über einen geheimnisvollen Gang gelangen die Zuschauer in die wunderbare Welt des internationalen Ensembles um Adam Read. Auf keinen Fall verpassen – einer der Höhepunkte des diesjährigen Festivals.

Wer den Direktor heute an der Tafel vermissen sollte: Er hat mich heute dorthin beordert, er selbst schaut sich das Treiben heute von seinem Hochsitz aus an und schlürft seinen halsbalsamierenden Direktoren-Tee.

Tja, liebe Schaubudenfreunde, wir sehen uns heute abend!!!!

Euer Hans Grimmig

PS

Diesen Brief bekam der Direktor eben zugesteckt:

Sehr geehrter Herr Raeder, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön und
großes Lob für den diesjährigen Schaubudensommer! Gerade gestern abend
genossen wir eine wunderbare Zeit . Und wissen Sie, was für uns das
Allerbeste war? Als Sie zu vorgerückter Stunde die Gäste aufforderten, Ihnen
für eine Überraschung zu folgen. Die Minuten auf der Straße inmitten eines
ehrfürchtigen Publikums – dem Dresdner Gnadenchor lauschend – waren ein
echtes Erlebnis. Hut ab vor so viel Organisationstalent und persönlichem
Engagement! Ein großes Dankeschön geht an Sie und das ganze Team und
natürlich an alle Künstler – beste Grüße von Grit Schenker

¬ geschrieben von heiki.ikkola in Allgemein

10.07.2011

10. Juli 2011

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Liebes Tagebuch,

nachdem ich gestern als Werwolf selber vor das geneigte Publikum treten durfte, das dann prompt seine Hunde auf mich hetzte, sprang ich nach der letzten Vorstellung fix hinter das Zelt am großen Tor der 9 Tonnen: KARAOKE MIT GOTT – Suse Wächter und Rike Schuberty luden das Publikum in ihr Bett ein und zappten mit uns eine halbe Stunde durch Welt- und Musikgeschichte, Wahnsinn! Ich verneige mich vor den Damen. Prompt holte der Direktor sein Notizbuch heraus und verlängerte Gottes Aufenthalt beim SchaubudenSommer – also bis Montag könnt Ihr diese göttlichen Puppenspielerinnen noch erleben.

Das war auch etwas Balsam, nach dem Florian Feisel und sein Zirkustheater leider absagen mussten: Wir rufen “Gute Besserung!!” nach Berlin.

Alles bewegt sich, es wird wunderbar improvisiert! Mo und Tef hatten sich etwas verrannt und haben gestern prompt ihr Publikum wieder erobert, die jodelnd rappenden Schweizerinnen sind ja heute zum letzten Mal zu sehen. Und verabschieden werden wir uns auch von den wunderbaren Spettatori. Leute, seht Euch das an, wenn Ihr noch nicht drin wart, DAS Schaubuden-Highlight, so hats die Gold-Elke ausgedrückt.

Einen schönen letzten Abend wünschen wir auch dem Kurbeltheater, Jeff Hess und den Flunkerproduktionen. Und herzlich willkommen heißen wir das Fuckhornisschen Orchestra und Julia & Kavaliere der Nacht.

Und wer es gestern nicht mitbekam: Der Lampenmann und der Direktor haben etwas ausgeheckt, die Mitternachts-Show flaniert nun jeden Abend mit Zigeunermusik hinaus in die Nacht: Überraschungen, Wunderfenster, Laternen und Fenstergeschichten!!!  

So, ich werde mal meine blaue Flecken balsamieren gehen.

Schaubude, du herrlich schöne Schlampenfee!

¬ geschrieben von heiki.ikkola in Allgemein

08.07.2011

8. Juli 2011

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Liebes Tagebuch,

hats jetzt angefangen? Scheint so. Hab den Schraubendreher aus der Hand gelegt und da kamen die Leute. Die Schweizer haben ihren Charme versprüht, die Beez haben herrlich gecovert und damit die Lichtanlage zu Spontanausfällen hingerissen. – Und dieser Jeff Hess!!!! Hat einfach verschlafen!!!! Dabei hatte Spacke ihm die größten Schilder gemalt. 

Hans und Frank konnten sich noch nicht so recht an die Balkonbühne über der Bar gewöhnen und haben sich etwas hinter den Instrumenten versteckt, da wird der Direktor wohl mal an der Orgel rücken lassen müssen! Die spanischen Jahrmarkts-Wilden von Twisted Fairground führten die vergnügungssüchtigen Dresdner durch ihre Geisterbahn und bei Marammè wippte das Zelt.

Ja. Es hat also wirklich angefangen. 

Das Theater Magica versuchte voller Inbrunst bänkelsingend zur Mitternachtsshow für ein Leben an der Risiko-Kante zu werben, da  wird noch n bissel gefeilt. Die Mitternachtsshow ist und bleibt unser herrlich bewegliches Schiffchen auf den Wellen in die Nacht – wir dürfen gespannt sein. Bei anregendem Wodka in konspirativer Runde heckte der verschlagende Direktor wieder was aus.

So – und heute kommt hoffentlich dieser Jeff Hess, um hier ordentlich und vertragsgerecht seine Fratzen zu schneiden! Und die BEEEEEEEZ sind nun heute schon wieder den letzten Abend dabei – wie schade – drum verpasst sie nicht: die herrliche Coverband mit der Kurzschluss-Garantie!

¬ geschrieben von heiki.ikkola in Allgemein

07.07.2011

7. Juli 2011

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Liebes Tagebuch, ich lege mich nun selig ins Bett, der Direktor war äußerst zufrieden mit dem Stand der Dinge heute abend. Gemächlich ruderte er mit den Armen in der Luft, um die Lichtkorrekturen zu dirigieren. Der Glühlampen-Falk schürzte im strömenden Regen die launischen Kronleuchter. Friedliche Erschöpfung bei den Wunderbastlern! Morgen werden die letzten Lücken geschlossen, das Künstlervolk zieht bei uns ein und dann sollen sie kommen – die Gäste! – Heute kamen schon mal unsere Spanier und wollten einen Anhänger in ihrem Zelt aufbauen, doch, was tun, wenn der Eingang kleiner als der Wagen ist? Das wunderbare Aufbau-Kollegium versetzt nicht nur Berge, nein: auch Zelte! Und so wurde einfach das Zelt in den Himmel gehoben, damit der erstaunliche Wagen drin verschwinden kann. – Dann kamen die unverschämt gut gelaunten Spettatori und freuten sich so herrlich, dass mir ganz wunderlich froh zu Mute wurde: Schaubude, die Vierzehnte, nun biste da!

¬ geschrieben von heiki.ikkola in Allgemein



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