28.Juni
Nur noch wenige Tage – dann kommen Sie – all die Jünger und Jüngerinnen der SchaubudenNächte – werden vor Vergnügen und Lust ihre Hemden zerschneiden und ihre Augen vor Erstaunen zu Tränen reiben. – Indes schrauben und werkeln die wackeren Unsichtbaren, die Konstrukteure der Träume und Architekten des Wahns am Festival-Labyrinth. “Das sind sie!”, raunt es ehrfurchtsvoll, wenn die glorreichen Erbauer in den Mittagspausen zur Kräftigung gen Imbiss-Bude ziehen. Wo sie hinkommen, wird es still. Der Gehweg, den sie betreten, ist augenblicklich veredelt. Ja, mit ihrem Wirken kündigt sich Großes an! – Heute hat der Direktor, dieser Tausendsassa, durchblicken lassen, dass er unglaubliche Überraschungen plant, von denen noch keiner etwas ahnt. Blitzgäste, Weltstars und verblüffende Glühwürmchen will er ganz nebenbei aus dem Ärmel schütteln, mehr kann und darf ich an dieser Stelle nicht verraten….
“…Konstrukteure der Träume und Architekten des Wahns”, sehr schön gesagt, wobei Alptraum und Wahnsinn auch recht nah sind, besonders wenn “sechsmeterzargenFalk” genau diese auf dem Platz durch die Helfer herumtragen lässt.
Doch ein guter Wodka und aufmunterndes Schulterklopfen verwandeln Alpträume und Wahnsinn in eine immer wieder wundervolle Reise in nie gekannte Zeiten. SchaubudenZeit