29.Juni

29. Juni 2009

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Oh, liebe Schaubudenfreunde und Schaubudenfreundinnen, Hans Grimmig ist sehr sehr müde heute. Aber dennoch soll euch so kurz vor Beginn “des schönsten Festivals der Stadt” (ich zitiere hier einen der besten Musiker der Stadt) nicht das Neueste vorenthalten werden. -Daniel Williams hat einen neuen Trailer für das Festival gesampelt, der euch begeistern wird!!! – Leider haben die Jazzfanatics kurzfristig abgesagt, aber dafür kommt am Montag, am 06.07.2009 mit Kaeptn Karacho eine geile Band aus Berlin, die sich um dem Vielkönner Daniel Wagner schart!!! Beschreiben tun die sich so:

Gestatten:
Wir sind zu zweit!
Wir sind ein Duo mit iPod!
Wir haben schicke Brillen!
Wir tragen fetzige Kostüme!
Wir schießen den Vogel ab!
Wir gehen ab wie Schmitts Katze!
Wir sind Helge Schneider auf Speed!
Wir versprühen eingängige Melodien!
Wir verfüttern wuchtige Gitarrenriffs!
Wir feuern satte Synthiesalven in den Raum!
Wir singen über Betablocker, Kant, Ikea, Coldplay und Keane!
Wir werden dich garantiert in unseren Bann ziehn!
Wir sind Daniel Peter Wagner und Stefan Werner Frischbutter!
Wir sind KAEPTN KARACHO.
Wir sehen uns!

Na – mal sehen, icke bin ja gespannt uff die zwee.

Was sonst noch passierte: Spacke malt wie ein Weltmeister, er brauchte eine gewisse Anlaufzeit und nun hat ihn der SchaubudenSog gepackt und er malt und malt und malt, ebenso Christopher Simpson, der unablässig den Pinsel schwingt, während sich verzweifelte Elektriker darum bemühen, seine verrosteten Lampen in Betrieb zu nehmen und damit das spektakuläre Festivalcafé zu beleuchten.

Wie gesagt, liebe Leute, Hans Grimmig ist müde müde müde und legt sich jetzt aufs Ohr, um sich seinen Schönheitsschlaf zu gönnen, denn morgen früh ist Pressekonferenz!

¬ geschrieben von heiki.ikkola in Allgemein

28.Juni

28. Juni 2009

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Nur noch wenige Tage – dann kommen Sie – all die Jünger und Jüngerinnen der SchaubudenNächte – werden vor Vergnügen und Lust ihre Hemden zerschneiden und ihre Augen vor Erstaunen zu Tränen reiben. – Indes schrauben und werkeln die wackeren Unsichtbaren, die Konstrukteure der Träume und Architekten des Wahns am Festival-Labyrinth. “Das sind sie!”, raunt es ehrfurchtsvoll, wenn die glorreichen Erbauer in den Mittagspausen zur Kräftigung gen Imbiss-Bude ziehen. Wo sie hinkommen, wird es still. Der Gehweg, den sie betreten, ist augenblicklich veredelt. Ja, mit ihrem Wirken kündigt sich Großes an! – Heute hat der Direktor, dieser Tausendsassa, durchblicken lassen, dass er unglaubliche Überraschungen plant, von denen noch keiner etwas ahnt. Blitzgäste, Weltstars und verblüffende Glühwürmchen will er ganz nebenbei aus dem Ärmel schütteln, mehr kann und darf ich an dieser Stelle nicht verraten….

¬ geschrieben von heiki.ikkola in Allgemein

22.Juni

23. Juni 2009

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Liebe Schaubuden-Freunde und Freundinnen!

Ja, ich bin´s – etwas verdruckst noch aus dem Hintergrund: euer Hans Grimmig, der schon händereibend auf euch wartet. Ich wollte heute eigentlich schon auf dem SchaubudenPlatz sein, um zu sehen wie alles voran geht und um dem ZweistundenFalk etwas unter die Arme zu greifen – ging aber nicht: der Direktor hat mich wieder einmal an den Computer-Tisch gekettet. Wenn die Leute jetzt nicht sofort haarklein informiert werden, Hans, hat der Direktor gesagt, mit seiner Posaunen-Stimme, dann machen wir uns lächerlich. – Und wie immer, hat der Meister recht, nicht nur vor der Sächsischen Zeitung blamieren wir uns, nein, die ganze Welt schaut ja mittlerweile auf uns, wenn der SchaubudenSommer wieder heranrollt. – Also erdulde ich das schmerzende Eisen an meinen Handgelenken und schreibe euch diesen Gruß und all die andern schönen Sachen, die es hier zu lesen gibt. Mit dem fröhlichen Gruß der einsichtigen Gefangenen verbleibe ich euer Hans Grimmig und freue mich sehr, wieder bei euch zu sein.

¬ geschrieben von heiki.ikkola in Allgemein

Der SchaubudenSommer erwacht wieder!

18. Juni 2009

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Ihr naht Euch wieder, wankende Gestalten,
Die übers Jahr im trüben Nirgendwo geweilt!
Willkommen, Freaks, Poetenpack, ihr Durchgeknallten,
Die Ihr mit schönem Wahnsinn jeden Kummer heilt!

Die Zelte stehn, die Buden sind gezimmert.
Es riecht nach Glückshormonen, Rindenmulch und Schweiß.
Die Bühne knarkst, die Violine wimmert,
Der Prinzipal hält lachend sich den Steiß.

Ein jedes Nachtgewächs kann hier gedeihen,
Ein jeder staunt und feiert, was er kann.
Und weißbehemdet winden sich die Reihen:
Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan!

Hinaus ins Weite unsrer drastisch schönen Eingeweide!
Es rast die Lust durch Herz, Blut, Nerven und Verstand.
Wir tanzen auf des Messerwerfers Schneide
Bis an des Lichtermeeres zwielichtigen Strand!

¬ geschrieben von admin in Allgemein



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